Ausstellung: Sehen und gesehen werden: Jeanette Dispecker, Foto © Jüdisches Museum Franken, Foto: Annette Kradisch
Zwischen Blick und Gegenblick: Wie sehen wir Menschen und wie möchten sie gesehen werden? Ausgewählte Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus Franken des 18., 19. und 20. Jahrhunderts erzählen in der neuen Wechselausstellung „Sehen und gesehen werden“ Geschichten von Identität, Haltung und Lebenswegen. Die Porträts - Leihgaben und Schenkungen aus den USA, England, Schweden, der Schweiz und Deutschland - sind Zeugnisse einer Zeit, in der gesellschaftlicher Wandel, Selbstbehauptung und neue Lebensentwürfe aufeinandertrafen. Im Mittelpunkt stehen Unternehmer, Rabbiner, Künstler, Frauen und Kinder – Menschen, die ihr Leben zwischen Tradition und Aufbruch gestalteten. Ihre Porträts eröffnen faszinierende Einblicke in jüdische Lebenswelten und spiegeln zugleich Fragen nach Identität, gesellschaftlicher Rolle und sozialer Sichtbarkeit wider. Ausstellungseröffnung dieser Schau ist am Sonntag, den 27. Nov. um 14 Uhr im Jüdischen Museum Franken in Fürth.