Eine Geschichte der Nürnberger Utopien
veröffentlicht am 31.05.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von
Michael Mathias Prechtl: Das Utopische Prinzip, Titelillustration zu Thomas Morus: Die neue Insel Utopia, 1986, Foto © Stadtmuseum Amberg – Gefördert durch die Kulturstiftung der Länder
Die Ausstellung „Und wenn alles besser wäre … Eine Geschichte der Nürnberger Utopien" versammelt als Gemeinschaftsprojekt der Museen der Stadt Nürnberg eine vielseitige Auswahl an Exponaten im Stadtmuseum im Fembohaus: Architekturmodelle und Gemälde, technische Gerätschaften und Gesellschaftsspiele, Grafiken, Plakate und Skulpturen. Sie alle erzählen vom 19. Juni bis 18. Oktober von einem Nürnberg, das sich immer wieder neu erfunden hat – als Ort paradiesischen Überflusses, als Pionier technischer Innovation, aber auch als Schauplatz rückwärtsgewandter nationalvölkischer Ideologien. Die Ausstellung scheut diese dunklen Kapitel nicht, sondern begreift sie als untrennbaren Teil der utopischen Geschichte der Stadt. Dabei will die Schau ausdrücklich nicht belehren, sondern aktivieren. Vergangene Visionen sollen nicht nur betrachtet, sondern kritisch hinterfragt und kreativ weitergedacht werden. Weitere Informationen unter www.museen.nuernberg.de/fembohaus.