Der in Georgia aufgewachsene Sänger, Pianist und Soul-Revivalist taucht auf seinem Debüt „Electric Love“ (ATO Records/PIAS) leidenschaftlich ab in Gospel-grundierten Vintage-Soul zwischen Sam Cook, Sam & Dave, Otis Redding, Al Green und reichlich Motown mit schmurgelnder Hammond B3. Aufgewachsen in der kleinen Stadt West Point begann Wallace früh in der Kirche zu singen, mit sechs lernte er Klavier, und mit 14 leitete er einen 100-köpfigen Chor, wurde Musiklehrer. Aufgenommen in Peter Gabriel’s Real World Studios, produziert bzw. mitgeschrieben von Dan Taylor (The Heavy), vereinen die 13 Titel klassische Soul-/Gospel-Einflüsse mit einer rohen, zeitgemäßen Energie, Herz/Gefühl und Groove. Zwischen Bläser-getriebenem Soul bis hin zu intimen, reflektierten Balladen-Momenten steht stets Wallace' außergewöhnliche Stimme im Mittelpunkt, der über Herzschmerz, Selbstbestimmung, emotionale Ehrlichkeit und introspektive Nachdenklichkeit sinniert.
Jürgen Parr