Malerei & Grafik

Die Welt von morgen in Kronach

veröffentlicht am 27.04.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Ludwig Märthesheimer

Ausstellungsbesucher

Ausstellungsbesucher, Foto © pixabay/Pexels

Der Mensch steht im Zentrum von Martin Furtwänglers künstlerischem Kosmos – als Erscheinung, als Erinnerungsträger, als fragiles Gegenüber in einer Welt im Wandel. Seit seinen frühen Arbeiten widmet sich der 1954 in Karlsruhe geborene Maler, Grafiker und Buchkünstler dem inneren und äußeren Wesen des Menschen, seinem So-Sein und Da-Sein. Festlegen lässt sich dieser Künstler nicht. Serien wechseln mit Einzelwerken, Farbschemata mit Darstellungsformen. Freiheit ist das Movens seines Schaffens. Attribute wie „unangepasst“, „ursprünglich“ und „wild“ beschreiben weniger ein Stilprogramm als eine Haltung. Der Mensch und seine Umgebung bleiben der konstante Fluchtpunkt eines Werks, das sich jeder vorschnellen Kategorisierung entzieht. Ab 1972 studierte Furtwängler in Hamburg und Westberlin zunächst Produktdesign, später Malerei und freie Grafik. 1983 wurde er Meisterschüler von Gerhard Bergmann. Die Ausstellung „Welt von morgen“ ist vom 26. April bis 31. Mai 2026 im Kronacher Kunstverein e.V. zu sehen. Weitere Infos unter www.kunstverein-kronach.de.

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