Der maltesische Indie-Rock-Dreier Beangrowers fügt auf seinem Album „128K“ (Beangrowers/Bandcamp) gestern und heute zusammen-6 remasterte Titel aus der 2019er EP „Dystopia“ wie z.B. „Love You Can Never Give Up“ (melodiöser Synthi-Dream-Pop à la Future Island mit extremem Ohrwurm-Hitpotenzial) und 4 neue Songs von Januar 2026 zwischen gewohnt-schwermütigem wavig-punkigem Indie-Rock-Idiom und melodiösem HighEnergy-Mitempo-Synthi-Pop wie z.B. das Hohelied auf die Liebe („Only Love Can Save Us“). Produziert, aufgenommen und abgemischt von David Vella in seinen Temple Studios an der Mistra Bay nahe Mellieħa, wackelt der Sound zwischen Zart-Pop und Indie-Noise-Geschrammel, auf zeitlose Art gereift. Alison Galea (Gesang, Gitarre, Keyboard), die nach wie vor als charismatische Frontfrau die kraftvoll-kompakten Indie-Rocksongs dominiert, Mark Sansone (Bass, Synthesizer) und Ian Schranz (Schlagzeug, Elektronik, Gesang) gründeten die Band Ende der 1990er Jahre und verbinden seitdem eingängige Pop-Hooks, Punk und New Wave der 80er und 90er, PostPunk-Indie-Noise und dezente Melancholie, ganz im Geiste der Pixies, Joy Division, Siouxie & The Banshees und auch Sonic Youth. Jürgen Parr