BODY. Aspekte des Körperlichen. Werke aus der Stiftung Spengler
veröffentlicht am 07.10.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von
Eberhard Havekost: The Unseen, 6-teilige Gemäldeserie, 2008, Foto © Eberhard Havekost Estate, Galerie Gebr. Lehmann · Foto: GNM/Georg Janßen
Früher ein Thema, heute ein Thema: der menschliche Körper. Durchtrainiert und definiert, ruhend oder in Bewegung, versehrt, krank oder gar tot: Körper werden in der Kunst auf unterschiedlichste Weise dargestellt. Sie spiegeln Moden, kulturelle Prägungen und Moralvorstellungen – und zeugen von Schönheitsidealen und Vorlieben. Darstellungen von Körpern bilden einen Schwerpunkt in der hochkarätigen Stiftung von Harald Spengler, die der Münchner Kunstsammler dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vor rund drei Jahren überließ. Erstmals sind ausgewählte Highlights aus diesem Bestand – Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Installationen ab den 1970er Jahren – in der großen Jahresausstellung „BODY. Aspekte des Körperlichen“ seit Mitte Oktober zu sehen. Werke international bekannter Künstlerinnen und Künstler sind darunter, von Mirosław Bałka, Gerhard Richter, Rineke Dijkstra, Anke Doberauer oder Günter Fruhtrunk und anderen, daneben gibt es neue, spannende Positionen zu entdecken. Die Sonderschau, die bis Anfang April 2027 zu sehen ist, hat zwei Schwerpunkte: figürliche Werke, die den menschlichen Körper wiedergeben, und außerdem Arbeiten, die eine Wirkung auf den Körper ausüben, wie beispielsweise abstrakte Gemälde, die optische Reize auslösen, oder Installationen, deren Geräusche den Hörsinn ansprechen.