Im Palermo der 1970er- und 80er-Jahre spielt die Oper „Cosa Nostra" des Komponisten Anno Schreyer zum Libretto von Georg Holzer. Die sizilianische Mafia Cosa Nostra trägt dort brutale Bandenkriege aus: Explosionen, Schüsse und Leichen auf offener Straße sind Normalität. Wer sich dem organisierten Verbrechen in den Weg stellt, wird von den Bossen zum Abschuss freigegeben. Die Untersuchungsrichter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino wollen die Herrschaft der Korruption und Gewalt nicht akzeptieren. Erfolgreich ermitteln sie gegen die Mafia, obwohl sie wissen, dass sie dafür früher oder später mit dem Leben bezahlen. Anno Schreiers neue Oper erzählt von Menschen, denen Fairness, Recht und Transparenz wichtiger sind als ihr eigenes Überleben.
Die Uraufführung an der Oper Nürnberg wird in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln gesungen.