Die elfmalige Grammy-Gewinnerin, Mitglied der Rock & Roll Hall of Fame und Trägerin des Grammy Lifetime Achievement Awards 2026, Chaka Khan ist vor über 50 Jahren mit Rufus „Tell Me Something Good“ gestartet, 1978 dann Solo mit „I’m Every Woman“ und 1984 „I Feel for You“ völlig losgegangen. Auf „Chakzilla“ (EarthSong Records/BMG) zeigt die Black Panther-Aktivistin Yvette Marie Stevens, so ihr bürgerlicher Name, daß ihre Soul-Magie immer noch vibriert und sie ein 1,63 kleines Groove-Power-Paket ist. Ihr originäres Soundhabitat ist der kraftvolle 80er-Arif Mardin-/Jimmy Jam-/Terry Lewis-gleiche Trocken-Funk, der mühelos Pop, Soul, Jazz und HipHop/Rap einbindet. Gemeinsam mit Sia und Greg Kurstin schrieb sie die Songs, die Greg mit Gästen wie Sia, Snoop Dogg und Lenny Kravitz produzierte. „Dieses Album handelt von Freude. Von Freiheit. Davon, sich selbst und andere zu lieben und die eigene Kraft zu entdecken, egal wo man im Leben steht“, erklärt Chaka „Seit meinem letzten Album habe ich viel erlebt. Diese Songs sollen genau das feiern. Diese Musik erzählt davon, Mensch zu sein, sich gut zu fühlen und die eigene Stärke anzunehmen“. Jürgen Parr