CD

Bibiza

veröffentlicht am 18.08.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Jürgen Parr

Bibiza

Bibiza, Foto © FourMusic/Sony

Ja der Franz der kann’s. Leicht größenwahnsinnig lässt er jetzt mit Schnodder-Charme den RocknRoller raushängen, ein falcoisierter Elvis 4.0. Mit lässigem Wiener Schmäh und einer geschmeidigen Mischung aus Rap, Pop, 80erFunk-Rock, elektronischer Musik, Hip-Hop, Indie- und Maximal-Glam-Rock, der Essenz zwischen Wanda, Ludwig Hirsch, Georg Danzer und Falco begeistert uns Franz Laurenz Bibiza schon seit 2019. Jetzt mastert Biziba den Status eines „RocknRollSt★r“ (FourMusic/Sony) mit 13 kompakten Bibizatinern. Was mit 12 Jahren mit Songs von Red Hot Chili Peppers, The Cure oder Smashing Pumpkins auf der Gitarre begann, kam bald zum Rap auf selbst produzierten Beats. Wie Falco kokettiert Bibiza in Songs wie „Opernring Blues“ nicht ungern mit Koks und Ketamin und bedient sich reichlich an den Stereotypen der Hauptstadt, auf „Soda Zitron“ ist er nah an Falco. In Performance und Texten tänzelt er immer hart an der Grenze zwischen Ernst und Ironie, im Vergleich zu bisher ist der Sound jetzt gitarrenlastiger und härter, stellenweise bilderbuchesque, das Album war innerhalb von einem Monat fertig, wurde in Ungarn, Spanien und Norwegen aufgenommen, kein einziger Song ist in Wien entstanden, es sollte internationaler sein, „ich wollte weg von Monarchie und Mozartkugel“, erklärt Franz und lässt die Rampensau raus, mit dem guten Wunsch „F**** Euch“ im Titelsong. Jürgen Parr

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