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Tahiti 80

veröffentlicht am 18.08.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Jürgen Parr

Tahiti 80

Tahiti 80, Foto © Künstler

Die 1992 in Rouen gegründeten Tahiti 80 bringen seit über drei Dekaden French- und Synthi-Pop, Indie-Rock, Dream-Pop, Downtempo, Easy-Listening-Schmeichel-Pop unter einen Hut. Mit ihrem elften Album „Rejoice (An Inventory Of Pop Maps)“ (Human Sounds), mit ordentlich Big-Muff- und Rat-Pedalen, schafft die Band einen Ausgleich zwischen verträumter, romantisierender Pop-Melancholie und Indie-/Slacker-/Post-Pixies-Dynamik der 90er Jahre. Vielschichtig zwischen dem phoenixiesquen, leichtfüßig-tanzbaren „Too Much Too Fast Too Soon“, der Rückkehr zu ihren Gitarrenwurzeln mit der rohen Indie-Rock-Hymne „Made up“, die an die raue Energie ihrer frühen Alben „Puzzle“ (1999) oder „Activity Center“ (2008) erinnert, bis zum Prog-rockigen, Empire of The Sun-Schwelger-Dream-Pop von „Wild Romance“ sind sie stilistisch nicht homogen, eher spannend heterogen-eklektizistisch-ungebunden. Jürgen Parr

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