CD

Sienna Spiro

veröffentlicht am 18.08.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Jürgen Parr

sienna-spiro

sienna-spiro, Foto © Capitol/Universal

„Ich war mir der Vergänglichkeit schon immer sehr bewusst; ich habe große Angst davor, dass Dinge enden und Menschen gehen. Dieses Gefühl ist so intensiv, dass ich mich oft gar nicht erst auf neue Beziehungen oder Dinge einlasse, von denen ich weiß, dass sie nicht von Dauer sein werden. In gewisser Weise habe ich mich also die meiste Zeit meines Lebens wie eine Besucherin gefühlt, wie jemand, der nur auf der Durchreise ist. Die Arbeit an diesem Album hat mich gelehrt, den Moment zu genießen, anstatt mir ständig Sorgen um die Zukunft zu machen. Ich hoffe, dass das Album den Hörern Trost spendet, indem es zeigt, dass alles vergänglich ist“, sagt die 20-jährige Sienna Spiro über ihr erstaunlich abgeklärtes, sentimental-melancholisch-vollreifes Debüt „Visitor“ (Capitol/Universal). Mit zehn Jahren schrieb sie ihre ersten eigenen Songs, entwickelte ihr Talent als Sängerin und Songwriterin. Ihre Songs bastelt sie nach dem DIY-Prinzip, inspiriert von Frank Ocean, Etta James, Frank Sinatra und Amy Winehouse. Modisch ein Hybrid aus 60iger-Nancy Sinatra und Lana Del Rey, musikalisch ein hochdramatischer Empathie-Mix aus Adele-Piano-Ballade, symphonisch-streicherfettem, retro-artigem BritSoul, Jazz, klassischer Musik und modernem Pop. Mit ihrer kraftvollen Stimme pendelt sie zwischen sinfonischen Klavierballaden, intimen Singer-Songwriter-Tracks, souligem und jazzigem Sophisti-Pop sowie mitreißenden Pop-Hymnen. Jürgen Parr

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