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Bücher-Gespräche

veröffentlicht am 24.07.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Manfred Kunz

„Bücher, die Angst machen (aber nicht uns!)“ ist eine ultimative Empfehlungsliste von Menschen aus Kultur und Gesellschaft. Was darf gesagt, gedacht, gelesen werden – und wer entscheidet das? Zwischen hitzigen Auseinandersetzungen um das Sagbare richten wir den Blick auf Bücher, denen unterstellt wurde, zu weit zu gehen. Drei Gäste pro Abend, aus unterschiedlichen Kontexten, stellen jeweils 15 Minuten lang Werke vor, die zensiert, verboten oder gesellschaftlich geächtet wurden oder werden. Abwechselnd im Zeitungs-Café und in der 3. Etage im Schauspiel des Staatstheaters Nürnberg entsteht eine Bühne für Perspektiven, die als unbequem markiert wurden. Kommt vorbei, hört zu, widersprecht – und entdeckt Bücher, die man vielleicht gerade deshalb lesen sollte. Und lest, was andere lieber verschwinden lassen würden. Die gemeinsame Reihe von Staatstheater und Literaturhaus startet am 6. Oktober im Zeitungs-Café Hermann Kesten mit: Akim Gubara, Beiratsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD). Er studiert Literatur und Philosophie und engagiert sich in vielfältigen Projekten. Julia Bischoff, die Nürnberger Content Creatorin mit Fokus auf Literatur und gesellschaftliche Themen, erreicht auf ihren Social-Media-Kanälen zehntausende Menschen und verbindet Buchkultur mit Perspektiven auf Mental Health und feministische Diskurse. Christine Burmann, Beauftragte für Diskriminierungsfragen der Stadt Nürnberg, Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Menschenrechte und Diversität. Die Moderatoren sind Grazyna Wanat (BZ) und Sabrina Bohl (Staatstheater Nürnberg).

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