Wer bestimmt eigentlich, welcher Traum zählt: der im Schlaf oder der von der eigenen Zukunft? In dem Moment des Einschlafens betreten wir einen inneren Grenzraum. Wir begegnen Stimmen und Figuren, die an uns ziehen und zerren: Realität und Fantasie, Sicherheit und Sehnsucht, Erwartungen und Möglichkeiten. Erinnerungen, Wünsche und Ängste formen Traumwelten, die gleichermaßen verlockend wie bedrohlich sind. Während die Schlafphasen ineinander übergehen, entsteht ein Spannungsfeld zwischen dem Erdachten und dem Durchdachten. Träume werden doppeldeutig: Sie sind nächtliche Bilder des Unterbewusstseins – und zugleich Visionen einer greifbaren Zukunft. Mit „Lullaby“ präsentiert der Gostner Theaterjugendclub einen Mix aus Poesie, Tanz, Musik und Performance, der das Thema Träume auf vielfältige Weise erforscht und die Frage stellt: Wie und was kann ein Traum sein? Es spielen Naomi Badalova, Freya Bär, Lilja Brenner, Sarah Buhl, Anastasia Eichenseher, Ante Grle, Selma Herbst, Rosalin Jung, Lucia Löwe, Carla Lux, Julian Meister, Jakob Seger, Hannah Sterzbach und Jo Weber unter der Leitung von Amelie Benz.