Carmen oder Worte, die das Herz berühren
veröffentlicht am 04.10.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von
Carmen hat vor einigen Monaten beschlossen, als Hikikomori zu leben. Dabei handelt es sich hier weder um eine Infektionskrankheit noch um eine Methode, Selbstmord zu begehen. Als Hikikomori werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich nahezu komplett von der Welt abwenden und als Einsiedler nur noch in den eigenen vier Wänden existieren. Höchstwahrscheinlich ist der Egersdörfer daran schuld, dass es mit der Carmen soweit gekommen ist. Auch dem Nachbarn Rene Eichhorn hat der Egersdörfer so schwer zugesetzt, dass dieser sich in therapeutische Behandlung begeben musste. Aber der Egersdörfer wäre nicht der Egersdörfer, wenn er die neuen Lebensumstände nicht humorvoll für sich nutzen könnte. Gemeinsam tanzen der cholerische Egers, der quietschvergnügte Nachbar und die bibelfeste Carmen in „Carmen oder Worte, die das Herz berühren“ auf einem Minenfeld des schwarzen Humors. Der Zuschauer erlebt an diesem Abend unter anderem eine lustige Teufelsaustreibung, feministisches Biedermeier, brandaktuelle Witze über Testosteron und einen Blick hinter die Kulissen von reichlich übergeschnappten Food-Bloggern.