Theater

Aqua Tofana

veröffentlicht am 10.09.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Manfred Kunz

Theaterbühne

Theaterbühne, Foto © pixabay_Krzysiek

„Aqua Tofana“ ist ein bildstarker, poetisch-kämpferischer Text von Ivana Sokola. Wut ist gesund. Aber auch oft ein Privileg der Günstlinge des Patriarchats. Und das sind? Na? Männer! Was also tun: Schluss damit! Also mit den Männern! Eine Handbreit unter der Erde haben sie sich versammelt: die Wütenden, die Erschöpften, die von patriarchalen Strukturen Ausgelaugten. Der äußeren Entspannung, aber der inneren Wut verschrieben, hat sich eine Gruppe von FLINTA*-Personen in einer Erdhöhle zusammengetan und dort eine Utopie gezimmert. Ihre Wut haben sie allerdings nie losgelassen. Sie zirkuliert durch die Gesteinsschichten und ihre Venen. Nun ist es Zeit für einen Reality-Check: Was ist eigentlich los an der Erdoberfläche und wie steht es um den Feminismus? Sie kehren auf die Erde zurück und lassen keinen Stein auf dem anderen. Regisseurin Therese von Aretin gibt mit der Deutschen Erstaufführung von „Aqua Tofana“ ihr Regiedebüt und inszeniert mit genauso viel Liebe wie unerbittlicher Solidarität.

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