Theater

Einszweiundzwanzig vor dem Ende

veröffentlicht am 13.10.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Manfred Kunz

Theaterraum

Theaterraum, Foto © pixabay/Mustangjoe

"Einszweiundzwanzig vor dem Ende" ist eine absurde und urkomische Komödie des französischen Schriftstellers Matthieu Delaporte. Im Stück kommt es zu einem rasanten Wortgefecht auf Leben und Tod. Bernhard ist vom Leben enttäuscht und plant, sich selbst umzubringen. Doch als plötzlich der Tod höchstpersönlich vor seiner Tür steht, beginnt er, an seiner Entscheidung zu zweifeln. Zu allem Überfluss stellt sich auch noch heraus, dass der Tod nicht wirklich weiß, was er tut, und mit seiner Aufgabe heillos überfordert ist. Es entspinnt sich ein intelligenter und gleichermaßen witziger Dialog zwischen den beiden, als Bernard beginnt, die wenige Zeit, die ihm bleibt, zu nutzen und um sein Leben zu feilschen. Die französische Komödie "Einszweiundzwanzig vor dem Ende" ist ein Stück voller amüsanter Missverständnisse, in dem nichts ist wie es scheint. Dem Erfolgsautor Matthieu Delaporte ist es gelungen, existenzielle Themen wie Depression und Einsamkeit mit einer erstaunlichen Leichtigkeit und Frische zu einem zentralen Teil der Handlung dieses originellen Theaterstücks zu machen.

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