Theater

Das Wintermärchen

veröffentlicht am 10.09.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Manfred Kunz

Theaterraum

Theaterraum, Foto © pixabay/Mustangjoe

FX Mayr inszeniert für das Schauspiel Nürnberg „Das Wintermärchen“ von William Shakespeare in der Übersetzung von Frank Günther. König Leontes verliert den Verstand – an Eifersucht, an Besitzansprüchen und nicht zuletzt an Misstrauen. Er bezichtigt seinen Freund Polixenes, eine Affäre mit seiner Frau Hermione zu haben. Polixenes kann einem Mordversuch entfliehen, Hermione landet im Gefängnis, ihr neugeborenes Kind wird im Wald ausgesetzt. Das Orakel sagt dazu: Leontes, du spinnst! Klingt verrückt? Ist es auch! 16 Jahre danach geht’s in Shakespeares oft als „Romanze“ bezeichnetem späten Meisterwerk weiter: Leontes lebt in Reue, Hermione ist von der Bildfläche verschwunden. Ihr ehemals ausgesetztes Kind verliebt sich in Polixenes Sohn. Was also tun? Es wird ein Fest gefeiert, bei dem sich alle Knoten binden und lösen sollen. Dress-Up-Mess-Up zwischen zwei Königreichen. Auf Kuss folgt Hochzeit. Und eine Scheintote.

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