Die Yakuza-Prinzessin“ von Akira Otani, Suhrkamp, 175 S., 17 Euro
Die 1981 in Tokio geborene Akira Otani schrieb Videogames, Kurzgeschichten und Essays, bevor sie ihr Romandebüt Die Yakuza-Prinzessin vorlegte. Darin wird die knallharte, unbeugsame Yoriko Ende der 70er von der japanischen Mafia zwangsrekrutiert, um fortan als Chauffeurin und Leibwächterin für Yakuza-Prinzessin Shoko zu dienen. Plot und Action dieses schmalen, brutalen Pulp-Krimis über die japanische Unterwelt sind absolut schnörkellos: Ein rasanter und grober Kurzroman, der sich oft im besten Sinne wie ein Manga liest – und der Filmemacher wie Quentin Tarantino oder Luc Besson sicher gefallen, wenn nicht gar inspirieren würde …
Christian Endres