Illustrationskunst zu Grimms Märchen
veröffentlicht am 13.08.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von
Eine Ausstellung im Schloss Ratibor lockt kleine und große Märchenfans nach Roth. Prinzen und Prinzessinnen, Zwerge und Riesen, Frösche, die zu Königen werden, und Wölfe, die Großmütter fressen: Die Welt der Märchen der Brüder Grimm ist bunt, voller Rätsel und unerwarteter Helden. In der Mitmach-Ausstellung "So leben sie noch heute - Illustrationskunst zu Grimms Märchen aus Deutschland und Europa" im Museum Schloss Ratibor wird diese Welt auf zweifache Art lebendig: Wer mag, kann an Theater-, Bastel- und Spielstationen aktiv werden oder an Puzzle- und Hörstationen in die Märchenwelt eintauchen. Erwachsene erwartet eine Zeitreise in die Kindheit: Wer erinnert sich nicht an die heiteren oder beunruhigenden, rätselhaften oder verträumten Illustrationen, die in den Märchenbüchern der Kindheit abgebildet waren? Zwischen den Buchdeckeln älterer und jüngerer Ausgaben der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm oder den Bilderbüchern zu einzelnen Märchen verbergen sich Bilder, die sich tief in das Gedächtnis einzelner Generationen eingegraben haben und in der Ausstellung wiederentdeckt werden können. Die "Kinder- und Hausmärchen" von Jacob und Wilhelm Grimm sind das weltweit meistübersetzte und illustrierte Werk deutscher Sprache. Jährlich erscheint eine große Zahl von Märchenausgaben, von denen viele in der biedermeierlichen Bildtradition von Emil Grimm und Ludwig Richter stehen. Bilder vom deutschen Wald und der mittelalterlichen Fachwerkstadt haben sich als Märchenkulisse fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Ausstellungsbeginn ist am Sonntag, 20. Sept. ab 10 Uhr.