Die Weimarer Republik
veröffentlicht am 13.02.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Ludwig Märthesheimer
Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie und entstand 1919 in Weimar, wo die Nationalversammlung die erste demokratische Verfassung verabschiedete. Diese verlegte die Macht von Kaiser und Eliten hin zu gewählten Volksvertretern. Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit wurden verankert, ebenso das Frauenwahlrecht. Werte wie Demokratie, Gleichberechtigung und ein moderner Sozialstaat prägten die Zeit.
Die „Goldenen 20er“ brachten Aufbruchsstimmung, doch die Republik blieb nur 14 Jahre bestehen. Sie musste schwerwiegende Krisen wie die Hyperinflation und die Weltwirtschaftskrise bewältigen. 1933 folgte die NS-Diktatur, das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte.
Die Weimarer Republik fasziniert bis heute durch ihre Innovationen und Kultur. Ihre Errungenschaften prägen Deutschland bis heute. Die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. im LEZ zeigt bis April 2026 kostenlos die bewegte Geschichte, politische und soziale Fragen jener Epoche sowie den Zusammenhang zu aktuellen Themen. Multimediatools und 16 Ausstellungstafeln veranschaulichen zentrale Ereignisse und Debatten dieser Zeit und bieten spannende historische Einblicke. Der Eintritt ist kostenlos.