Wie jedes Jahr ist das re:festival eine Plattform für Wiederaufnahmen älterer Produktionen. 2026 findet das sonst in der Tafelhalle ansässige Festival aufgrund einer Dachsanierung im Künstlerhaus Nürnberg statt. Laura Stokes eröffnet das Festival mit ihrem Solo „Call me a Pussy“. Das Brachland-Ensemble zeigt mit „Ready for Boarding“ ein Livehörspiel aus dem Jahr 2016. Im Zentrum dieser Produktion stehen die CIA-Folterreporte aus dem Internierungslager Guantanamo. Josefine Patzelts Tanztheaterproduktion „Letters to a Grandfather“ setzt sich mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs auseinander. Im Gesellschaftsspiel „Spank for Spa“ konfrontiert das Nürnberger Kollektiv Megaplot die Besucher:innen mit Fragen zum individuellen Handeln innerhalb einer Gemeinschaft. Am 3. Oktober werden mit einer Performance von Julieta Figueroa/Margherita Vestri unter dem Titel „Solo Terror“ und dem im Anschluss gezeigten Filmklassiker „The Night of the Living Dead“ von George A. Romero die Untoten zum Leben erweckt. Weitere Informationen unter refestival.nuernberg.de.