Neue Saison bei den Nürnberger Symphonikern
veröffentlicht am 15.06.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von
Mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm gehen die Nürnberger Symphoniker und ihr Chefdirigent Jonathan Darlington in die nächste Saison 2026/ 27. Der Dirigent hat gerade erst seinen Vertrag vorzeitig bis 2031/32 verlängert.
Los geht es am 26. Sept. mit Ariel Barnes, der seit 2017 bei den Nürnbergern als Solocellist wirkt. Auf dem Programm stehen neben Werken von Rachmaninow und Mendelssohn Bartholdy das Violoncellokonzert von Anders Hillborg. Die Leitung hat Jonathan Darlington. Am 11. Okt. steht mit Barry Douglas ein Spezialist für Brahms-Interpretationen auf dem Programm. Der Pianist spielt unter der Leitung des Chefdirigenten das 2. Klavierkonzert B-Dur, op. 83, kraftvoll und poetisch gleichermaßen. Martin Stadtfeld wird am 8. Mai 2027 mit dem Orchester Mozarts Klavierkonzert KV 415 darbieten. Außerdem ist für diesen Abend auch Tschaikowskys 6. Symphonie, die Pathétique, geplant.
Neben Klassikern widmen sich die Symphoniker auch Komponisten der Gegenwart. Dazu gehört etwa der Posaunist Christian Lindberg, der am 25. Okt. gleich in dreifacher Funktion dabei ist: als Solist, Dirigent sowie als Komponist seiner Symphony Nr. 3 „2026“. Beim nächsten symphonischen Konzert am 7. Nov. steuert Enjott Schneider unter dem Titel „Machine Worlds“ sein Schlagzeugkonzert für Altmetall und Orchester bei. Solist des Abends ist der bekannte Perkussionist Stefan Blum. Ein besonderes Debüt steht am 28. Feb. an. Die junge Dirigentin Anna Handler, die international für Aufsehen sorgt, präsentiert mit den Nürnberger Symphonikern ein Programm zwischen Ballettklassikern und Minimal Music. Als Komponisten sind etwa Arvo Pärt oder auch Philip Glass vertreten. Tschaikowskys „Schwanensee-Suite“ setzt weitere musikalische Akzente. Solistin ist die Geigerin Anne Akiko Meyers.
Mit je zwei Konzerten an Weihnachten, 12. und 13. Dez., sowie zum Jahreswechsel, 5. und 6. Jan, folgen zwei besondere Konzerte. Die Regensburger Domspatzen werden mit den Symphonikern einen Abend mit Bach-Kantaten über Händels „Halleluja“ bis hin zu Eric Whitacres „Lux aurumque“ präsentieren. Zum Jahreswechsel liegt dann Ludwig van Beethovens „Neunte“, anlässlich dessen bevorstehenden 200. Todestages, auf den Notenpulten der Musiker:innen. Es dirigiert Jonathan Darlington. Mitmachen, Genießen und Entdecken kann das Publikum bei den drei Sonderkonzerten „Sing with John Rutter!“, dem Abend „Schokolade – Das Konzert“ sowie „Der beste Kusz“, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Schweig, Bub!“.
Das vollständige Programm sowie Details zu den einzelnen Terminen gibt es unter www.nuernberger-symphoniker.de.