Industrie gegen Natur
veröffentlicht am 11.05.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von
Die französische Künstlerin und Bildhauerin Gabrielle Chardigny (geboren 1996 in Paris) zählt zu den prägnantesten Stimmen einer jungen Generation von Künstlerinnen, die sich mit den Widersprüchen zwischen Mensch, Industrie und Natur auseinandersetzen. Mit ihrer kritischen, materialbasierten Praxis stellt sie die zerstörerischen Folgen industrieller Logik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit – und schafft dabei eine eindringliche, dystopische Bildsprache, die zum Umdenken auffordert. Kunst als Konfrontation: Industrie gegen Natur. Gabrielle Chardignys Werk ist geprägt von der Gegenüberstellung industrialisierter und organischer Materialien. In ihren Rauminstallationen und Skulpturen verbindet sie etwa Metall, Beton oder synthetische Stoffe mit Pflanzen, Erde oder anderen natürlichen Elementen – und offenbart so die Absurdität menschlicher Eingriffe in ökologische Systeme. Ein zentrales Beispiel war ihre preisgekrönte Installation „Is there gold on the moon?“ auf der „Ortung 14“ in der Städtischen Galerie Schwabach letztes Jahr. Für diese Arbeit erhielt Chardigny den Kunstpreis der Stadt Schwabach 2025. Nun hat man und frau in diesem Sommer die Gelegenheit, eine Einzelausstellung der Künstlerin zu erfahren: „Diesel Runaway“ ist in der Städtischen Galerie Schwabach zu sehen – ein Muss in diesem Kunstsommer!