Kleinkunst

Hans Gerzlich

veröffentlicht am 31.03.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Manfred Kunz

Hans Gerzlich hatte sich jünger in Erinnerung

Hans Gerzlich hatte sich jünger in Erinnerung, Foto © Harald Hoffmann

In seinem Solo „Ich hatte mich jünger in Erinnerung“ ist Hans Gerzlich entsetzt, als er plötzlich feststellt, dass er im gleichen Jahr geboren ist wie… alte Leute. In den Werbepausen seiner Lieblingssendung werden keine verführerischen Aftershaves und rasante Sportwagen mehr angeboten, sondern Granufink, Voltaren und Wärmepflaster. Er fragt sich „Wann fängt das Leben endlich an?“ Da schneit aber schon wieder die „Persönliche Renteninformation“ ins Haus. Der frischgebackene Best Ager hat ausgerechnet: Wenn er mit 67 in Rente geht, kann er davon recht komfortabel leben für elf Tage. Deshalb hofft er auf Erhöhung des Flaschenpfands. Aber auch über das Verdrängen des eigenen Ablebens denkt er nach. Über verpasste Chancen, dafür zunehmende Gelassenheit und welche Sprache er am besten noch lernt, um sich später mit seiner Pflegekraft verständigen zu können.

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