Seit 30 Jahren beweist die Fränkische LesArt, dass Literatur nicht nur in den Metropolen stattfindet, sondern auch in kleineren Städten Menschen jeden Alters bewegt und begeistert. Zum Jubiläum erst recht. Unter dem Motto „30 Literaturevents zum 30. Jubiläum“ wird vom 7. bis 15. Nov. in Lauf, Schwabach und Ansbach zu einem breiten Literaturprogramm geladen. In allen drei Städten zu Gast ist in diesem Jahr Helga Schubert mit ihrem Geschichtenband „Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang“ – ein Werk von Sehnsucht und Fernweh. Auch Thomas Hettche liest in allen drei Städten und nimmt mit seinem Roman „Liebe“ einen der größten Aspekte des Menschseins in den Blick.
Zum 30. Jubiläum gibt es in Schwabach ein Wiedersehen mit einigen langjährigen Wegbegleiterinnen und -begleitern wie Uwe Timm oder Max Goldt. Tomer Gardi, dessen Roman „Liefern“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises steht, wird am 14. Nov. ebenfalls in Schwabach zu Gast sein. Ansbach bietet neuen Talenten und besonderen Themen eine Plattform: Bestsellerautorin Vera Zischke („Pina fällt aus“) und Ärztin Iryna Fingerova („Zugwind“) sprechen in einer Doppel-Lesung über Zusammenhalt & Literatur. Leon Engler (Stipendiat der Villa Concordia) landete mit seinem bewegenden Debüt „Botanik des Wahnsinns“ einen Überraschungserfolg und erzählt leichtfüßig von psychischen Krankheiten und der heilenden Kraft von Geschichten. Und obwohl Lauf seine 30. LesArt-Ausgabe bereits vergangenes Jahr zelebrierte, gibt es hier einiges zu erleben: Zum Beispiel den legendären BR-Dokumentarfilmer Franz Xaver Gernstl, der in „Glück gehabt!“ von den besten Geschichten und den wilden Jahren „on the road“ erzählt. Oder Lukas Rietzschel, der mit „Sanditz“ für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Wer einen Blick auf das gesamte Programm werfen will, der tut dies am besten auf den entsprechenden Webseiten der Städte. Dort kann man ab dem 1. Okt. auch Karten erwerben.