Skulpturen & Installationen

„Nichts ohne Natur“ – Ewald Matarés Tierplastiken

veröffentlicht am 04.10.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von DP Redaktion

Blick in ein Museum

Blick in ein Museum, Foto © pixabay/espeis

Kühe, Pferde, Hähne und ein Biber – Ewald Matarés Tierwelt ist vielfältig und doch auf das Wesentliche reduziert. Unter dem Titel „Ewald Mataré. Nichts ohne Natur. Tierplastiken“ zeigt das Museum Lothar Fischer in Neumarkt mehr als 70 Arbeiten eines der bedeutendsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Sämtliche Leihgaben stammen aus dem Museum Kurhaus Kleve. Der Künstler (1887–1965) begann als Maler in Berlin, bevor er über den Holzschnitt zur Plastik fand. 1932 berief man ihn an die Kunstakademie Düsseldorf, wo ihn die Nationalsozialisten 1933 als „entartet“ entließen. Nach 1946 kehrte er zurück und prägte Schüler wie Joseph Beuys. Nicht die naturgetreue Wiedergabe interessierte Mataré, sondern die Suche nach der charakteristischen Form. Seine Arbeiten verdichten sich zu abstrahierten Skulpturen – von der 9,5 Zentimeter kleinen Bronze eines Pferdes über einen Silber-Biber bis zur aus Cocoboloholz gearbeiteten schlafenden Kuh. Weitere Infos unter www.museum-lothar-fischer.de.

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