Kleinkunst

Hinnerk Köhn

veröffentlicht am 03.08.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Manfred Kunz

Bei Hinnerk Köhn trifft sonniges Gemüt auf furchtbar schwarzen Humor

Bei Hinnerk Köhn trifft sonniges Gemüt auf furchtbar schwarzen Humor, Foto © Daniel Dittus

Ich hab‘ alles durch: alberne Quatsch-Storys, politisches Kabarett, tausend Jahre Poetry Slam, Musik-Comedy, Impro, klassischer Stand-up. Und langsam weiß ich, wer ich auf der Bühne bin. Scheiß auf trauriges Clown-Image, scheiß auf Underground und Mainstream. Ich bin Hinnerk Köhn. Das ist mein viertes Programm, „Noir“. Mein sonniges Gemüt trifft auf meinen furchtbar schwarzen Humor, meine Alkoholabstinenz trifft auf meine Sucht, ich mache einmal in meiner Vergangenheit sauber und hole alles aus meinem Leben raus, worüber man sich lustig machen kann. Wenn einer in den Abgrund springt, springst du dann hinterher? Wahrscheinlich schon. Denn wenn ich etwas gelernt habe auf der Bühne, dann, dass man über Trauriges lachen sollte. Das versuche ich dann live auf der Bühne. Zusammen mit euch. Mit ein bisschen Resignation, viel Zynismus und einem weinenden und einem lachenden Auge. Am Ende läuft Leonard Cohen und wir alle hatten einen guten Abend, der euch ein wenig Energie gibt, all die ganze Scheiße durchzuhalten, und ich bin einfach froh, dass es euch gibt.

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