Violinromantik nach Max Bruch
veröffentlicht am 20.07.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von
Vielen treibt es Tränen der Rührung in die Augen, wenn das Adagio aus Max Bruchs g-Moll-Violinkonzert erklingt. Aber Bruchs Konzert hat nicht nur romantisches Sentiment, sondern auch dramatisches Pathos und feurig-leidenschaftliche Glut. Bei den Nürnberger Symphonikern spielt den Solo-Part dieses Meisterwerks der konzertanten Weltliteratur ein neuer Shooting-Star am Klassikhimmel: der junge französisch-serbisch-italienische Geiger Luka Faulisi, dessen Violin-Klang der Altmeister Pinchas Zukerman als „A Million-Dollar Sound“ bezeichnete. Eingebettet ist das Meister-Konzert von zwei Meister-Symphonien der Wiener Klassiker Mozart und Haydn. Beide Werke stehen in der strahlenden, festlichen, repräsentativen Tonart D-Dur, wurden für Paris und London komponiert und entfachten dort seinerzeit Beifallsstürme.