Auf der Wiese - Open Air-Programm auf dem Theatervorplatz
veröffentlicht am 08.05.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von
Bei freiem Eintritt lädt das Staatstheater Nürnberg zu einem Open Air Sommerprogramm auf der Wiese auf dem Theatervorplatz. Am 2. Juli präsentiert dort Adeline Schebesch Ihre Lieblingspassage aus Ihrem Lieblingsbuch (bring your book!) mit improvisierter Musik von Hilde Pohl. Was ist Ihr Lieblingsbuch? Gibt es eine bestimmte Passage, die Sie besonders berührt hat und die Sie gerne noch einmal hören möchten? Bringen Sie es mit auf die Wiese. Am 3. Juli präsentiert Kathi Mock lokale Poetry-Slam-Held*innen in einem kleinen Wettbewerb. Drei talentierte Slammer*innen treten gegeneinander an, um mit ihren Texten zu begeistern, zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Genieße kreative Poesie unter freiem Himmel – ein Fest für alle Sinne! „O sole mio!" lautet das Motto am 9. Juli beim Konzert mit dem Internationalen Opernstudio. Sonnenschein wäre wünschenswert, wenn die jungen Sänger*innen Arien, Duette und Ensembles aus ihrem Repertoire auf der Wiese präsentieren. Zwischen Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass: Die Konzerte der Pegnitz Saints Brass Band sind laut, tanzbar und voller Groove! Second-Line-Sound, der sofort in Beine und Herz geht und die Wiese am 10. Juli mit Sicherheit zum Tanzen bringt.
Talk, Musik, Albernheiten gibt es am 16. Juli in der Sommer-Spezialausgabe von „Not Too Late Night Show". Die monatliche Show zur Primetime mischt ernsthafte Talkshow mit ernsthaftem Quatsch. Zwei Gastgeber*innen, eine Studioband, wechselnde Gäste aus der Nürnberger Stadtgesellschaft und ein vollkommen überfordertes Redaktionsteam werden sich fragen: Was bewegt unsere Stadt? Alle sind willkommen, alle sind gemeint! Vincent von Flieger vereint in seinem Konzert am 17. Juli intime Songwriter-Momente mit elektronischen Sounds und atmosphärischen Klangwelten. Schwebend, kraftvoll, zeitkritisch. Die Songs entfalten sich live zu kraftvollen Statements zu Klima, sozialer Gerechtigkeit und mentaler Gesundheit. Düster verhallter Indie-Pop trifft auf einen wunderbaren Hang zur Hymne. Hinter der Band VVF stehen Menschen aus Design, Kunst und Theater. Die Musik ist ein unzensierter Nebenschauplatz, der seit vielen Jahren mit großer Hingabe ausformuliert wird. Die Desirenen sind ein Frauenchor mit Leidenschaft und Haltung. Mit Spaß und Energie finden sie dabei ihren ganz eigenen, modernen Weg des Chorgesangs. Musikalisch gleiten sie durch verschiedene Genres von Folk über Soul zu Weltmusik und Jazz. Ihre Freude am gemeinsamen Singen, ihre feministische Ausrichtung und die Liebe zur Musik kann man am 23. Juli spüren. Zum Finale am 24. Juli spielt die neu gegründete Hausband des Staatstheaters ihren ersten Auftritt. Die musikalische Aussicht verspricht Soul und Funk, aber auch Ausbrüche können möglich sein. Die Idee: Eine Kernband studiert Lieder ein und aus der 650-köpfigen Belegschaft des Staatstheaters kommen immer wieder musikalische Gäste auf die Bühne. Ob das dann die Trompetenspielerin ist, die eigentlich in der Maske arbeitet, ein Chor aus dem Produktionsbüro oder Backgroundtänzer*innen aus der Technik, wird sich noch zeigen.