Theater

Der Letzte löscht das Licht

veröffentlicht am 01.04.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Manfred Kunz

Theaterraum

Theaterraum, Foto © pixabay/Mustangjoe

Eine Graphic Novel wie ein Gangsterfilm! Oder wie eine Shakespeare-Tragödie, an der Tarantino mitgeschrieben hat. In Kooperation mit dem Internationalen Comic-Salon Erlangen präsentiert das schauspiel erlangen Tobias Aeschbachers grandiosen Comicroman „Der Letzte löscht das Licht“ als rasantes Live-Hörspiel voller Wortgefechte, Schusswechsel und Liebeserklärungen. Drei Kleinkriminelle dringen in ein heruntergekommenes Mehrfamilienhaus ein. Sie suchen eine Tasche – und finden eine Katze, ein Gangsterpärchen, eine Cannabisplantage, einen gutherzigen Spanner, einen sentimentalen Auftragskiller, allerhand Waffen, Stromausfälle und den Tod. Was als muntere Gangsterklamotte beginnt, entwickelt sich zur raffiniert erzählten Tragikomödie rund um eine Horde mehr oder weniger cooler Ganov:innen, die alle auf kuriose Weise ins Gras beißen. Geleitet von exquisiter Dummheit und zweifelhafter Moral erweisen sich die Held:innen dieser Story angesichts ihres finalen Ablebens als rührend verletzlich. Eike Hannemann, dem Erlanger Publikum bestens bekannt, verwandelt Aeschbachers Comicroman in mitreißendes Ohrenkino. Natürlich zum Zuschauen. Beim 21. Internationalen Comic-Salon Erlangen 2024 wurde die Graphic Novel „Der Letzte löscht das Licht“ mit dem Max-und-Moritz-Preis als „Bester Deutschsprachiger Comic“ ausgezeichnet.

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