Dänische Delikatessen

Kommkino

Das Dänemark-Special mit schrägen Kultklassikern aus diesem Land wird im Februar fortgesetzt. Den Anfang macht „In China essen sie Hunde" (1. und 7.2.). Ein Muss für jeden, der schwarzen Humor zu schätzen weiß! Der unvergessliche 90er-Klassiker spielt mit den Konventionen des Krimis und den Erwartungen des Publikums – und ist gerade wegen seiner unkonventionellen Moral unbedingt sehenswert. Am 3. und 8.2. folgt „Nightwatch – Nachtwache". „Dem dänischen Regisseur Ole Bornedal gelang mit seinem Debütfilm ein packender, atmosphärisch dicht inszenierter Thriller mit vielen Horrorelementen. Der Zuschauer wird hier ständig auf falsche Fährten geführt. Außerdem besticht das Werk durch eine kräftige Prise schwarzen Humors. In seinem Herkunftsland avancierte ‚Nightwatch' zum erfolgreichsten Film des Jahres und verwies selbst Mega-Hits wie ‚Philadelphia' und ‚Schindlers Liste' auf die Plätze." (prisma-online) Den Abschluss bilden „Dänische Delikatesse" (4. und 10.2.), eine bizarre Außenseiter-Tragödie voller pechschwarzem Humor, inszeniert vom „Adams Äpfel"-Regisseur Anders Thomas Jensen. Am 2.2. läuft in der Musikfilm-Reihe „PopCore!" Clint Eastwoods „Bird" über Saxofon-Legende Charlie „Bird" Parker. Ein filmisches Denkmal mit viel Empathie, das in tollen Farben erstrahlt und in brillanter Ton-qualität begeistert. Und dies im originalen 35mm-Kinoformat! Die Erstaufführung „Arboretum" (9., 15. und 21.2.) ist „mutiges, kurzweiliges, spannendes deutsches Genrekino zwischen ‚Donnie Darko' und ‚Elephant', Sozialdrama und Genrefilm, Gesellschaftsanalyse und Indie-Fingerübung, die jede Entdeckung und Sichtung wert ist." (Alexander Brunkhorst, Filmchecker) Die „Tuesday Trash Night" kredenzt „Kyonyû doragon – Big Tits Zombies". Der Titel signalisiert es ja bereits: Geboten wird anspruchsvollstes Kino für intellektuelle Feingeister – und dies auch noch in 3-D. Das brandneue Festival „Die Filmbüchse der Pandora" steigt vom 17.-19.2. Zu bestaunen ist absonderliches Zelluloid aus mehreren Jahrzehnten. Darin tummeln sich etwa Riesen-Bussards, die die Welt bedrohen, Elvis Pressluft und John F. Kennedy im Kampf gegen Mumien, Ringo Starr in Steinzeitkluft auf Brautschau und noch mehr launige Kostbarkeiten aus dem Kuriositätenkabinett. Im „80s Club" am 25.2. gibt sich „Der Prinz aus Zamunda" die Ehre. Eine der großen Feelgood-Komödien der Achtziger! Inszeniert von John Landis („Blues Brothers", „American Werewolf"), unterhält das Filmmärchen mit allerlei kulturellen Seitenhieben und präsentiert Hochleis-tungsquassler Eddie Murphy in Bestform. Außerdem wird der KommKino-Februar von einem Special zum 80. Geburtstag von Meisterregisseur Martin Scorsese geprägt. Gezeigt wird eine Auswahl herausragender Werke: „Hexenkessel" (16.2.), „Die Zeit nach Mitternacht" (22.2.) , „The King of Comedy" (23.2.), „Shutter Island" (24.2.) und „Bringing Out the Dead" (28.2.).
Weitere Informationen zum Programm sind unter www.kommkino.de zu finden.

Stand: 30.01.2023

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