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"LesArt Literaturfestival": Christoph Poschenrieder: "Der unsichtbare Roman"

Christoph Poschenrieder (c) Daniela-Agostini-Diogenes-Verlag

Ein empörendes Angebot: Der Schriftsteller Gustav Meyrink soll einen Roman schreiben – im Auftrag des Auswärtigen Amts Berlin, das dringend einen Sündenbock für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs braucht. Meyrink zögert: Eine eigentlich unmögliche Aufgabe für einen Romanschriftsteller, der einen Ruf zu verlieren hat. Und wie soll ein Roman solch eine Frage beantworten? Andererseits kann Meyrink das Geld gut gebrauchen. Er willigt ein – und landet in der größten Schreibkrise seines Lebens. Das Kaiserreich ist am Ende, die Revolution in München bricht aus. Und der scharfzüngige Satiriker Meyrink ringt um Worte – in diesem Krieg der Worte.

Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte Philosophie in München und Journalismus in New York. Seit 1933 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt "Die Welt ist im Kopf" wurde vom Feuilleton gefeiert und war auch international erfolgreich. Mit "Das Sandkorn" war er 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Sein aktuelles Werk "Der unsichtbare Roman" (Diogenes Verlag 2019) wurde 2019 von der Münchner Abendzeitung als bester Roman mit dem "Stern des Jahres" ausgezeichnet. 

Stand: 23.10.2020

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