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Japanese Breakfast

Japaniese Breakfast

Für Michelle Zauner aka Japanese Breakfast war klar, dass ihr drittes Album "Jubilee" (Dead Oceans/Cargo) heißen mußte. Damit feiert sie die vergangene, für sie schwere Zeit und blickt optimistisch in die Zukunft, ein quasi Befreiungsschlag. Waren ihre ersten beiden Alben stark von der Auseinandersetzung mit ihren Ängsten geprägt - das Debüt „Psychopomp" entstand während der Krebsbehandlung von Zauners Mutter, während der Nachfolger „Soft Sounds From Another Planet" vom Verlust bestimmt war - so ist jetzt eine neue Phase in ihrem Leben angebrochen – die sie mit 80ies-Fröhlich-Indie-Pop, Chillwave und Zuckerguss-DreamPop mit viel Elektronik, Funk-Gitarren und Spandau Ballet-Schwülst-Saxophon angeht, dass ihr Sound schon beinahe als fröhlich-unbeschwert zu charakterisieren ist. Dennoch spielen Tod und Trauer immer noch eine große Rolle, im August werden ihre Memoiren „Crying In H Mart" erscheinen, aber sie hat das bunte-pralle Leben angenommen, daher trägt sie auch das gelbe Kleid – lass' die Sonne in Dein Leben. „Jubilee ist eine Erinnerung an mich, dass es wichtig ist, für Freude zu kämpfen", sagt Michelle. Und das ist ihr gewaltig gut und mit positivem Grundton gelungen. Ob mit dem ultrapoppigen 80ies-Ohrwurm „Be Sweet". dem coolen UK-Funk-Groove „Slide Tackle" mit satten Blue Eyed Soul-Bläser-Arrangements oder dem überdrehten „Savage Good Boy".

Jürgen Parr

Stand: 21.07.2021

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