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Bilanz: SommerNachtFilmFestival

SommerNachtFilmFestival

Gute Bilanz im Pandemie-Sommer: Das 33. SommerNachtFilmFestival meistert schwierige Bedingungen

Länger und an weniger Orten als sonst, aber mit so viel Normalität wie möglich: Das war das 33. SommerNachtFilmFestival, das am 29. August nach gut vier Wochen Spielzeit zu Ende gegangen ist. Insgesamt konnten in Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach 23.000 Zuschauer begrüßt werden. Aufgrund der behördlichen Auflagen war die Sitzplatzkapazität an allen Spielorten deutlich heruntergeschraubt worden. Am größten Spielort im Marienbergpark beispielsweise, wo sonst an lauen Sommerabenden über 1000 Stühle aufgestellt werden, duften maximal 400 Tickets pro Film verkauft werden. Auch die Traditions-Spielstätten in der Katharinenruine und im Fürther Stadtpark konnten nur mit 100 bis 120 Besucherplätzen aufwarten. Das führte dazu, dass an vielen Abenden die Veranstaltungen ausverkauft waren. Neben der Neuauflage des Disney-Klassikers „Der König der Löwen" waren die Tickets für die Bestseller-Verfilmung „Little Women" und den Oscar-Gewinner „Parasite" besonders schnell weg. Die Kooperationen mit anderen Filmfestivals, deren eigene Veranstaltungen in den letzten Monaten coronabedingt abgesagt werden mussten, waren ein voller Erfolg. Bei den Abenden mit dem Programm des Fahrradfilmfestivals war der Publikumszuspruch besonders hoch, aber auch bei den Filmen der Polnischen Filmwoche und aus dem Filmfestival Türkei-Deutschland kamen erfreuliche Besucherzahlen zustande.

Auf Publikumsgespräche mit Regisseuren und Darstellern musste auch dieses Jahr nicht verzichtet werden. Auch wenn die Zuschauerzahl geringer war, nutzten die Filmemacher gern die Gelegenheit, ihre Zuschauer von Angesicht zu Angesicht treffen zu können. Auch die Stummfilmmusiker Hildegard Pohl und Yogo Pausch nutzten die Auftrittsmöglichkeit vor Publikum, und mit dem jungen Musiker Till Seifert kam noch ganz spontan ein Musik-Act beim Abschlussabend am Marienbergpark vorbei. Auch wenn im Vorfeld viele, vor allem organisatorische Dinge mit äußerst knappem Vorlauf getätigt werden mussten: Die Veranstalter sind im Großen und Ganzen positiv in ihrer Nachbetrachtung. Von Seiten der Besucher war viel Lob und Erleichterung darüber zu hören, dass in diesem schwierigen Jahr ein Kinovergnügen unter freiem Himmel möglich gewesen ist.

Stand: 24.09.2020

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