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Digitale Langzeitarchivierung – Wozu?

Weltweit ist das Internet nach Angabe des Global Digital Report von 2018 bis 2019 von 4,02 Milliarden auf 4,38 Milliarden Nutzer angewachsen. Das bedeutet etwa 1 Million Nutzer mehr pro Tag. Dabei werden von 5,59 Milliarden E-Mail Accounts (ca. 1,5 pro Person) etwa 293 Milliarden E-Mails versendet. Dazu kommen digitale Fotos, Dokumente und andere Daten. Mit der zunehmenden Ausbreitung von Computern, Datenbanken und digitalen Kommunikations- und Arbeitsprozessen auch in der öffentlichen Verwaltung wird der „Rohstoff", welcher das „Gedächtnis der Stadt" füttert, digital(er). Archivar/innen müssen nun auch Bits und Bytes ebenso wie die papierene Überlieferung „für die Ewigkeit" erhalten. Doch digitale Langzeitarchivierung ist mehr als das reine Aufbewahren von Daten: sie müssen gepflegt werden, um – das ist besonders für die Gültigkeit von Dokumenten wichtig – eine dauerhafte Echtheit, Vollständigkeit und Lesbarkeit zu gewährleisten. Sie müssen stets auf technische Veränderungen und Entwicklung neuer Zugriffsformen angepasst werden. Und auch die sich wandelnden Bedürfnisse der Nutzer/innen gilt es im Auge zu behalten. Mehr Informationen zur digitalen Langzeitarchivierung gibt es beim Stadtarchiv Erlangen, Luitpoldstr. 47,

Stand: 05.03.2020

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