Der kroatische Singer-Songwriter Mate Picukarić aka Maali legt mit seinem Debütalbum „MAALI“ (Intek Music/ https://intekmusic.bandcamp.com) eine feinsinnige Sammlung von neun organisch-authentischen Songs vor, die er in den letzten zehn Jahren geschrieben hat und die von sehr persönlichen Geschichten, emotionalem Gesang, subtil-komplexen Arrangements und starken Spannungsbögen geprägt sind. Aufgenommen im heimischen Sunday Studio in Zagreb und von Carl Saff in Chicago gemastert, entstand ein elegisch-melancholisch-filigran-arrangierter, nuancierter Melodic-Singer-Songwriter-Rock zwischen Folk, Americana, Jazz, Westcoast-NuCountry und JazzRock, basierend auf Akustikgitarre und emphatischen Gesang auf der einen und vielschichtigen Arrangements mit instrumentalen Finessen wie z.B. das angegroovte “Apart“ mit vollfetten Chicago-Tower of Power-Horn-Section oder das Beirut-melancholische „Hercules“. Zur Seite steht Mate dabei ein All-Star-Team der heimischen Jazzszene: Gitarrist Domagoj Leljak, Schlagzeuger Krunoslav Levačić, Kontrabassist Ivan Džajić, Backup-Sängerinnen Nikolina Kovačević, Eleonora Hill (auch Violinistin) und Luka Palčić (Slide-Gitarre) sowie die Bläser Zvonimir Bajević (Trompete), Mario Bočić (Tenorsaxophon) und Luka Žužić (Posaune). „Alle meine Songs sind mit bestimmten Momenten verbunden, die ich erlebt und durchlebt habe. Deshalb folgt das Album keinem einzigen Thema – es ist eher eine Sammlung von Songs, die von meinen Lebenserfahrungen der letzten zehn Jahre geprägt sind“, erklärt Maali. „Ich habe nie ein bestimmtes Genre angestrebt - mein Fokus lag immer auf der Akustikgitarre und dem Gesang. Der Rest der Identität des Albums wurde von den Musikern geprägt, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Durch ihre Interpretation erhielten die Songs neue Farben und Emotionen“, betont Maali. Jürgen Parr