Mit der Ausstellung und Kulturevent "Die Macht der Zeit" werden viele demokratisch-orientierte Kunstfreund:innen vom 25. Juni bis 19. Juli in die Kongresshalle Nürnberg pilgern, denn hier ist richtig viel zu sehen, zu erleben, zu erfahren.
Die Ausstellung „Die Macht der Zeit“ versammelt neun künstlerische Stimmen, die sich der Ungewissheit unserer Gegenwart und der Vergänglichkeit des Lebens stellen – in einem Raum, dessen Architektur ein Schattenwurf der Geschichte ist. Die Werke thematisieren, was Zeit mit uns macht – und was wir mit ihr machen. Im Vergehen, dem eine ganz eigene Schönheit innewohnt, ob das Welken von Pflanzen oder das Altern vom Leben gezeichneter Menschen. Sie erzählen von Zerfall, aber auch von Würde; von Schönheit, die nicht blendet, sondern das Darunter sichtbar macht. Und sie stellen die Frage nach dem Bewahren der Freiheit in einer Welt, die von Vorherrschaft und Zweifel geprägt ist. Neun Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke zu den Themen Würde, Vergänglichkeit und Freiheit: Würde: Werke von Bruno Maria Bradt und Stefan Schindler - Vergänglichkeit: Werke von Philipp Wieder, Susanne Leutsch, Inkyu Park, Nadine Elda Rosani - Freiheit: Werke von Christine Hagner, Nina Urlichs und Herbert Maria Woijsik. Die Ausstellung wird dabei in Eigenregie der Künstler:innen organisiert und umgesetzt: ihnen ist es ein drängendes Anliegen, einen Beitrag zur demokratischen Bildung zu leisten.
Die Vernissage ist Donnerstag, 25. Juni, um 18.30 Uhr, mit Musik und Einführung – ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen, Künstler:innen-Gesprächen, Medienwerkstatt, Führungen mit Taschenlampen, After-Work-Veranstaltungen und Zeitzeugengesprächen wird genug Gelegenheit geben, sich mit dieser Ausstellung und den Themen auseinanderzusetzen.