Ausstellungen

Die Macht der Zeit

veröffentlicht am 13.04.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Sonja Mutterlose

Philipp Wieder Philipp: Tulpen halbgetrocknet

Philipp Wieder Philipp: Tulpen halbgetrocknet, Foto © Philipp Wieder

Mit der Ausstellung und Kulturevent "Die Macht der Zeit" werden viele demokratisch-orientierte Kunstfreund:innen vom 25. Juni bis 19. Juli in die Kongresshalle Nürnberg pilgern, denn hier ist richtig viel zu sehen, zu erleben, zu erfahren.
Die Ausstellung „Die Macht der Zeit“ versammelt neun künstlerische Stimmen, die sich der Ungewissheit unserer Gegenwart und der Vergänglichkeit des Lebens stellen – in einem Raum, dessen Architektur ein Schattenwurf der Geschichte ist. Die Werke thematisieren, was Zeit mit uns macht – und was wir mit ihr machen. Im Vergehen, dem eine ganz eigene Schönheit innewohnt, ob das Welken von Pflanzen oder das Altern vom Leben gezeichneter Menschen. Sie erzählen von Zerfall, aber auch von Würde; von Schönheit, die nicht blendet, sondern das Darunter sichtbar macht. Und sie stellen die Frage nach dem Bewahren der Freiheit in einer Welt, die von Vorherrschaft und Zweifel geprägt ist. Neun Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke zu den Themen Würde, Vergänglichkeit und Freiheit: Würde: Werke von Bruno Maria Bradt und Stefan Schindler - Vergänglichkeit: Werke von Philipp Wieder, Susanne Leutsch, Inkyu Park, Nadine Elda Rosani - Freiheit: Werke von Christine Hagner, Nina Urlichs und Herbert Maria Woijsik. Die Ausstellung wird dabei in Eigenregie der Künstler:innen organisiert und umgesetzt: ihnen ist es ein drängendes Anliegen, einen Beitrag zur demokratischen Bildung zu leisten.


Die Vernissage ist Donnerstag, 25. Juni, um 18.30 Uhr, mit Musik und Einführung – ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen, Künstler:innen-Gesprächen, Medienwerkstatt, Führungen mit Taschenlampen, After-Work-Veranstaltungen und Zeitzeugengesprächen wird genug Gelegenheit geben, sich mit dieser Ausstellung und den Themen auseinanderzusetzen.

Passende Termine zum Artikel

Schlagworte:

Ähnliche Artikel:

Das Bild zeigt das Innere einer großen Bahnhofshalle mit Gastronomie

Feste

Idyllerei-Festival der Künste

12.06. bis 14.06., je 12:00 Uhr

Das nächste bunte Festival rückt in Sichtweite. Von 12. bis 14. Juni ruft das barrierefreie Festival der Künste "Idyllerei26 – was geht?". Der Blick auf die Ateliersituation und d

Feste

Mittelalterfest auf Burg Hilpoltstein

08.05., 18:00 Uhr

„Tauchet ein mit uns in die längst vergangene Welt des Mittelalters zur Zeit der Herren von Stein. Erlebet Lagerleben und wilde Landsknechte, flinke Bogenschützen, Gaukler und gar vort

Das Bild zeigt das Innere einer großen Bahnhofshalle mit Gastronomie

Feste

Bürgerfest in Gunzenhausen

03.07., 19:00 Uhr

Endlich wieder Bürgerfest in Gunzenhausen! Vom 3. bis 5. Juli wird die Altstadt wieder zur Feiermeile mit Live-Musik, Ständen, Schmankerln und Aktionen. Dafür, dass die Feiern gelingen,

Feste

Langenzenner Kirchweih

29.05., 12:00 Uhr

Langenzenn feiert vom 29. Mai bis 2. Juni fünf Tage Straßenkirchweih in der Altstadt und auf den Zennwiesen mit Besuchern aus nah und fern. Wo sonst der Verkehr pulsiert, werden Fahrgesch&a

Ausstellungen

Collagen von Minh Voll

07.05., 19:00 Uhr

Minh Voll, geboren 1992 in Forchheim, ist eine deutsch-vietnamesische Künstlerin und Illustratorin. In analogen Collagen thematisiert sie Migration und Generationen auf eindrucksvolle Weise. Haup

Ausstellungen

Sternenstaub in Schloss Ratibor

bis 21.06.2026

Der Nürnberger Künstler Norbert Nolte hat sich der Aufgabe gestellt, das Schloss Ratibor mit seiner Kunst zu beleben. Mit seinem auf feinste Reize ansprechenden Sensorium hat er den Räu

Ausstellungen

Die komische Kunst des Walter Moers

03.05. bis 13.09., je 11:00 Uhr

Walter Moers ist einer der originellsten Geschichtenerzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Als geniales Doppeltalent – zeichnender Autor und schreibender Zeichner – schuf

Gesellschaft

Genies, Idols, Stars im 19. Jahrhundert

14.05. bis 06.09., je 10:00 Uhr

Albrecht Dürer, die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt und die Primaballerina Fanny Elßler, aber auch die Komponisten Richard Wagner und Franz Liszt, nicht zu vergessen der Te