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MittelmeerFilmtage Nürnberg

veröffentlicht am 27.04.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von DP Redaktion

Die jüngste Tochter

Die jüngste Tochter, Foto © Katuh Studio Arte France, Mk2 Films, Alamode Film

Knapp 700 Kilometer sind es vom Tucherschloss an die mediterrane Küste. Eine Strecke, die das Mobile Kino Ende Mai mit den MittelmeerFilmtagen auf wenige Kilometer schrumpfen lässt, wenn der Verein im Hof des Museums Tucherschloss zwischen dem 26. Mai und dem 7. Juni 2026 den Projektor aufbaut. Mit im Programm ist der Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak, der gesellschaftliche Debatten und Probleme in der Türkei auf die Leinwand bringt. Nach Tunesien führt „Wohin der Wind uns trägt“. In dokumentarischer Genauigkeit und im realen Stadtverkehr von Paris inszeniert Regisseur Boris Lojkine in „Souleymanes Geschichte“ 48 Stunden im Leben eines illegal arbeitenden Fahrradkuriers, der seiner Asylanhörung entgegenfiebert. Ebenfalls in Paris begegnen wir Fatima. Sie ist „Die jüngste Tochter“ einer französisch-algerischen Familie und findet auf dem Weg aus der Schule ins Philosophiestudium langsam ihre Freiheit. Das härteste Gesicht des Mittelmeers, als unüberwindbare und tödliche Grenze für Flüchtende, zeigt die Dokumentation „Kein Land für Niemand“ und macht so auch Deutschland zum Mittelmeer-Anrainerstaat. Weitere Informationen finden Sie unter www.mobileskino.de.

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