Theater

Die Orestie

veröffentlicht am 27.03.2026 | Lesezeit: ca. 1 Min. | von Manfred Kunz

Theateraufführung

Theateraufführung, Foto © pixabay/TravelCoffeeBook

Stephan Kimmig inszeniert „Die Orestie“ nach Aischylos in einer Neubearbeitung von Robert Icke zum Ende der Spielzeit. Das Saisonfinale wird so zu einem Fest: einem Fest des Schauspiels, der Theaterkunst, der Dramengeschichte. Mit einem der ältesten Stoffe: der Orestie. Robert Icke, Autor von „Die Ärztin“, erlebte mit seiner von Publikum und Kritik gefeierten Bearbeitung dieses Stoffes seinen Durchbruch – und diese Fassung hat es in der Tat in sich. Sie konzentriert sich in einer sehr gegenwartsnahen, zugänglichen Sprache auf das gewaltige Familiendrama, auf die unfassbare persönliche Tragödie und die zerstörerische Familiendynamik, die das Opfern von intimsten Beziehungen – von Kindern, Partnern und Eltern – immer und vor allem anderen bedeutet. Der vielfach für seine Antike-Inszenierungen ausgezeichnete Regisseur Stephan Kimmig hat diese so kluge wie berührende Fassung für seine erste Arbeit in Nürnberg gewählt.

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