CD

Yin Yin

veröffentlicht am 16.02.2026 | Lesezeit: ca. 2 Min.

YĪN YĪN - Yatta!

YĪN YĪN - Yatta!, Foto © Glitterbeat Rec.

Das Maastrichter Quartett Yin Yin segelt auch auf seinem vierten Album „Yatta!“ (Glitterbeat Records) zwischen Global Pop, Disco, Funk, Psychedelia, Surf, Thai-Funk, psychedelischer Gitarrenmusik aus Südostasien aus den 60er- und 70er-Jahren, scharf im Windschatten von Khruangbin, Los Bitchos, SAULT, Minami Deutsch, COLLIGNON, Ghost Funk Orchestra, retro anmutend, aber völlig im Jetzt. „Yatta!“ ist japanisch für „Wir haben es geschafft!“, sie finden: “jetzt sind wir eine professionelle Band“. Und das zeigt ihre neue Sammlung assoziativ-inspirierender Instrumentalstücke zwischen melancholisch und groovefetzig. „In Search of Yang“ erklärt den Bandnamen: „Bei Yin Yang geht es um das Gleichgewicht zwischen zwei unterschiedlichen Kräften, Yin Yin würde zwei negative Kräfte bedeuten, die keinen gemeinsamen Nenner finden können. Uns als Band geht es also darum, ein Gleichgewicht im Ungleichgewicht zu finden.“ Ein wichtiger Grund, warum die Musik instrumental ist: „So bleibt dem Zuhörer viel Raum, um die Lücken zu füllen. Man kann wirklich seine eigene Reise daraus machen. Es ist sehr filmisch“, betont Schlagzeuger und Mitbegründer Kees Berkers. Aber keine Konzept-Regel ohne Ausnahme: Auf „Spirit Adapter“ huldigt Bassist Remy Scheren der Kraft der Musik. „Yatta!“ klingt organisch und energetisch: „Wir haben als Team zusammen im Studio aufgenommen, anstatt separate Tracks für Schlagzeug, Gitarre und Bass aufzunehmen – alles ist live und das verleiht dem Ganzen eine gewisse Atmosphäre.“
Jürgen Parr

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