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80 Jahre Nürnberger Symphoniker

Das Orchester feiert ihr Jubiläum mit Sonderformaten

veröffentlicht am 10.02.2026 | Lesezeit: ca. 3 Min. | von DP Redaktion

Die Nürnberger Symphoniker

Die Nürnberger Symphoniker, Foto © Torsten Hönig

Was sich die Nürnberger Symphoniker zu ihrem 80. Geburtstag ausgedacht haben, darf man getrost als eine besonders originelle Mischung aus stilistisch verschiedensten Bereichen werten. Das Sonderkonzert „Christmas at the Movies“ mit garantiertem „Lametta-Feeling“ ist zwar schon vorbei, doch die beiden symphonischen Konzerte mit den Nummern 15 und 16 stehen noch bevor (14. und 15. März). Chefdirigent Jonathan Darlington wird für Joseph Haydns „Schöpfung“ am Pult stehen – auch in der symphonischen Vorschau findet sich das erwähnt. Aufführungsort ist die Nürnberger Meistersingerhalle. Aber Achtung: Das Konzert am Sonntag (15.) beginnt bereits um 16.30 Uhr!

Am 23. Mai kommt das nächste Sonderkonzert unter der langen, aber aussagekräftigen Überschrift „There's no Business like Showbusiness“ in den Musiksaal der Nürnberger Kongresshalle. Es steht die „ernste und leichte Musik jüdischer Komponisten“ auf dem Programm. Ein musikalischer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird angesagt, zwischen Erinnerung und Neubeginn. Zu erleben ist die Musik jüdischer Komponisten, die der Welt unvergessliche Melodien und grandiose Meisterwerke geschenkt haben. Nennen wir nur Felix Mendelssohn-Bartholdy, Gustav Mahler, Wolfgang Korngold, Leonard Bernstein, John Williams und Leonard Cohen.

Zu erleben sind Künstlerinnen und Künstler wie Veronika Loy und Emily Newton (Sopran), Sergei Nikolaev und Daniel Pruzansky (Tenor), die Geigerin Anna Reszniak, die Klarinettistin Shirley Brill und Bar Zemach, der die Schofar spielt, ein Widderhorn in der jüdischen Musik. Tobias Föhrenbach übernimmt die Moderation, die Leitung hat John Axelrod inne.

Auch das finale Sonderkonzert am 17. Juli sollte man sich vormerken, denn es verspricht höchst interessant zu werden. Hinter dem etwas sperrig klingenden Titel „Synth. Happens 4.0 – Feat. Andreas Henneberg – Electronic.Music.Orchestra“ verbirgt sich ein atemberaubender Mix aus klassischer Musik, symphonischem Jazz, elektronisch-synthetischen Klängen und Beats. Das dürfte eine unvergessliche Club-Nacht werden mit DJ und Live-Performer Andreas Henneberg und den Nürnberger Symphonikern. Das Orchester ist ja bekannt dafür, immer wieder Grenzen zu sprengen und Neues zu wagen, hier also Electronic Music trifft Sinfonieorchester. Gemeinsam mit dem Nürnberger Club „Die Rakete“ wird diese Produktion präsentiert, ein atemberaubender Mix aus verschiedensten Stilen, die sich zu einer pulsierenden Clubnacht steigern.

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter www.nuernbergersymphoniker.de.

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