Was wäre, wenn wir nach dem Tod nur eine einzige unserer Erinnerungen behalten und mit in die Ewigkeit nehmen könnten – und alles andere aus unserem Leben vergessen müssten? Für welche Erinnerung würden wir uns entscheiden? „After Life / Nach dem Leben“ etablierte Hirokazu Koreeda international als wichtige Stimme des Autorenkinos, und auch in Jack Thornes berührender Theaterversion wachen Verstorbene in einem Wartezimmer im Jenseits auf und haben nur eine Woche Zeit, sich ihre glücklichste Erinnerung auszusuchen. In der Regie von Stas Zhyrkov entsteht ein Abend über die Intimität und Bedeutung von Erinnerungen. Keine Suche nach Logik, sondern nach Geborgenheit. Eine Liebeserklärung an die Schönheit spontaner Situationen und gemeinsam verbrachter Zeit. Erinnerungswürdig.