Wie immer geht’s bei Heinz Strunk Schlag auf Schlag. Im letzten Sommer erschien sein Erzählband „Kein Geld, Kein Glück, Kein Sprit“ bei Rowohlt, und Ende September legte er mit der Graphic Novel „Graf Fauchi und das verschwundene Gebiss“ bei Carlsen direkt noch einmal nach. Was liegt also näher als die beiden Bücher mit auf Lesereise zu nehmen und mit der einen oder anderen launigen Überraschung zu kombinieren. Strunk lädt uns am 24. März im Z-Bau wieder ein in eine Welt, in der es viel zu staunen und zu lachen gibt, obwohl sie im Großen und Ganzen voller Schmerz und Schauer ist. Berichtet wird von ganz schön merkwürdigen Krankheiten, beunruhigenden Vorgängen im Nachbarhaus der Vorortsiedlung, es werden abgrundtief elende Familiengeschichten und Paartragödien erzählt. Versammelte Haushaltsroboter wohnen andächtig einem Puppentheater bei, eine Frau möchte sich nur die Nase richten lassen und gerät an den ganz falschen Schönheitschirurgen, und am Fischbuffet im Luxusresort in Maspalomas ziehen in der Nebensaison Rentnerpaare gegeneinander in den Krieg.