Bühne

"re:festival" in der Tafelhalle

veröffentlicht am 10.07.2025 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Vroni Sterner

"Radical Cheerleading" von Zufit Simon beim re:festival

"Radical Cheerleading" von Zufit Simon beim re:festival, Foto © Dieter Hartwig

Die Mission des re:festivals in Nürnberg ist es, bereits abgespielte Produktionen wiederzubeleben und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu erneuern. Aus einem Open Call zum Thema „Over the Rainbow“ wurden fünf Vintage-Produktionen aus den Bereichen Tanz, Theater und Performance ausgewählt, die vom 1. bis 5. Oktober in der Tafelhalle gezeigt werden sollen. In der Eröffnungsproduktion „Songs and Dances about the Weather“ der Company Christoph Winkler aus Berlin geht es um den Klimawandel. Das dokumentarische Tanztheater setzt sich mit den Regenmacher:innen und ihrer spirituellen Rolle in der afrikanischen Gesellschaft auseinander und verknüpft die persönlichen Geschichten aus der Familie eines der Tänzer mit den Daten des Klimareports zum Schmelzen der Gletscher. Die Produktionen „Ferferi فرفری - vom Ankommen und Fernbleiben“ von Atina Tabé und „On the first night we looked at maps – Los Alemanes del Volga" von Vöcks de Schwindt nehmen das Thema Flucht und Migration und den meist damit verbundenen Traum von einer besseren Welt, einem Leben in Freiheit und Frieden in den Fokus. Um queere Lebensweisen geht es in der Produktion „Attitude“ von Tomi Paasonen, der mit zwei Tänzern und einer Drag-Künstler:in das klassische Ballett mit queerer Popkultur konfrontiert. Andere glitzernde Widerstandsstrategien thematisiert die Produktion „Radical Cheerleading“ der in München lebenden Choreografin Zufit Simon.

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