Ausstellungen

800 Jahre Veste Coburg

veröffentlicht am 02.07.2025 | Lesezeit: ca. 2 Min. | von Vroni Sterner

Carl Alexander Heideloff, Entwurf für die Neugestaltung der Veste Coburg, um 1840

Carl Alexander Heideloff, Entwurf für die Neugestaltung der Veste Coburg, um 1840, Foto © Kunstsammlungen der Veste Coburg

Sie thront wie ein steingewordener Mythos über der Stadt: Die Veste Coburg feiert 2025 ihr 800-jähriges Jubiläum – aus diesem Anlass laden die Kunstsammlungen der Veste Coburg vom 4. Juli bis 9. November 2025 zu einer Ausstellung ein, die weit mehr ist als ein bloßes Gedenken. „Burg, Schloss, Fränkische Krone“ nennt sich die große Schau, in der Geschichte lebendig wird: von der mittelalterlichen Grenzfeste der Grafen von Henneberg bis zur NS-ideologisch aufgeladenen Kultstätte. Die Veste, einst Rückzugsort für Martin Luther und Repräsentationsbühne sächsischer Kurfürsten, entpuppt sich als wandelbares Denkmal deutscher Geschichte. Eine neu entwickelte 3D-Visualisierung eröffnet Einblicke in die baugeschichtliche Evolution der Burg, während Führungen, Lesestationen und eine interaktive Kinderstation die Ausstellung zu einem Ort aktiver Entdeckung machen. Auch Fragen nach persönlicher Bedeutung der Veste bleiben nicht außen vor: Was ist sie – Erinnerungsort, Wahrzeichen, Heimat? Ein reiches Begleitprogramm von Urban Sketching über Museumsnächte bis hin zu Frühstück mit Kultur sorgt dafür, dass sich das Jubiläum nicht im Historismus verliert, sondern Gegenwart stiftet. Die „Krone Frankens“ funkelt 2025 nicht nur im Glanz vergangener Jahrhunderte, sondern auch im Licht einer offenen, vielschichtigen Erinnerungskultur. Die Ausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“ ist noch bis zum 9. November 2025 in den Kunstsammlungen der Veste Coburg zu sehen.

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